DAS ENDE DER KAMERADEN DER WAFFEN-SS

 

 

 

Die Einsatzbereitschaft der Truppe im Zweiten Weltkrieg wuchs aus der Verpflichtung, der Heimat und dem deutschen Volk jenes Schicksal zu ersparen, vor dem sie bei Kriegsende dann doch nicht bewahrt wurden.

Der gegen Deutschland gerichtete Vernichtungswille der Feindmächte traf die Männer der Waffen-SS mit besonderer Härte. Viele dieser tapferen Soldaten der Deutschen Wehrmacht wurden nicht nur als Gefangene der Roten Armee gefoltert und ermordet, auch Angehörige der westlichen Gegner haben sich ihnen gegenüber in unzähligen Fällen völkerrechtswidrig verhalten. Die sogenannte Justiz der Sieger hat darüber hinaus zahlreiche bewährte Soldaten in Schauprozessen ohne Rechtsgrundlage und angemessene Verteidigungsmöglichkeiten zum Tode oder zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Diese Verbrechen wurden ergänzt durch das beschämende Verhalten deutscher Medien, die die Waffen-SS fortgesetzt diffamierten und weiter diskreditierten, sowie durch Entscheidungen deutscher Politiker, mit denen der Truppe Rechte vorenthalten wurden, die Soldaten anderer Wehrmachtsteile eingeräumt worden waren. Die Prüfungen der Soldaten der Waffen-SS endeten also nicht mit dem Krieg und einer sehr langen und schweren Gefangenschaft, nach Jahren des Hungerns, der Folterungen, der Entwürdigungen, der Krankheiten, der Zwangsarbeit. Sie mußten sich nach ihrer Heimkehr auch noch in einer vielfach bösartigen oder feindlichen Umwelt behaupten.

Trotz allem, der Einsatz dieser Männer und das Opfer ihrer gefallenen Kameraden waren nicht umsonst. Sie haben ausschlaggebend bewirkt, daß im Zweiten Weltkrieg die Ostfront bis zum Mai 1945 gehalten und dadurch verhindert werden konnte, daß Europa bis zum Atlantik unter kommunistische Herrschaft geriet. In diesem Fall hätten die Massenmorde und -verbrechen der sowjetischen Soldateska nicht nur unzählige weitere Opfer unter der deutschen Bevölkerung gefordert, dann hätte es auch keinen Ost-West-Konflikt und den Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur gegeben. Das Jahr 1989 hat somit einen späten Sieg jener deutschen Soldaten mit sich gebracht, die im Zweiten Weltkrieg bis zur Selbstaufopferung gekämpft haben.