Die Division Wiking war eine der berühmtesten Divisionen unter den SS-Divisionen.

Während Ihrer Zeit an der Ostfront erreichte Sie höchsten Respekt von den anderen Armeen.

Waffen-SS und Rote Armee kämpften in einigen der härtesten Kämpfe gegeneinander.

 

Die Division wurde im Dezember 1940 um den Kern des Regiment Germania, welche ursprünglich Teil der SS-VT aufgestellt. Die Mehrheit der Freiwilligen kamen jedoch von anderen europäischen Ländern. Der Name ‚Germania’ wurde im Januar 1941 in ‚Wiking’ umgenannt und mit zwei weiteren Standarten ergänzt. Die Standarte ‚Nordland’ welche 294 Norwegische Freiwillige enthielt sowie die Standarte ‚Westland’ welche 216 Dänische Freiwillige enthielt als auch einige Niederländische Freiwillige und das Finnische Bataillon ‚Nordost’ bildeten der Rückgrad dieser ‚Freiwilligen-Division’

Die Politische Einstellung dieser Freiwilligen war ein Grund für Ihre Rekrutierung. Der Protestant Felix Steiner, welcher viel für die Entwicklung der Waffen-SS getan hat war der erste Kommandeur dieser Division und führte Sie bis zum May 1943. In dieser Zeit erreichte die Division höchste Annerkennung, welche nur noch von der Division ‚Das Reich’ getopt wurde.

Nach der Aufstellung ging  es auf den Truppenübungsplatz Heuberg, wo die nicht deutschen Soldaten mit den ‚erfahrenen’ deutschen gedrillt wurden. Diskriminierung unter einander gab’s es nur am Anfang. Steiner formte Sie zu einer Armee erster Klasse.

Ihre erste Bewährungsprobe bekamen die Wikinger im Juni 1941 als die Regimenter Germania, Nordland und Westland mit Artillerie, Spähtrupps und Instandhaltung am Unternehmen Barbarossa im Rahmen der Heeresgruppe Süd teilnahm. Zu dieser Zeit betrug die Stärke der Division über 19000 Männer.

Über Lemberg und Tarnapol stießen sie im Julie nach Zhitomor vor. Die Wikinger waren auch an der Einkesselung bei Uman dabei.

Sie überquerten den Dnjper und im November den Don. Völlig erschöpft warteten sie in ihren Schützengräben auf den sowjetischen Gegenangriff. Bei diesem Angriff wurden sie bis auf die Gegend von Alexejevka hinter dem Mius zurückgeworfen.

In diesen Frühen Monate des Jahres 1942 wurde die Sowjetische Übermacht durch den Kampf der Waffen-SS Divisionen mehr als ausgeglichen.

Wiking stand nun für kurze Zeit hinter der Front und bekam ein Panzerregiment, das unter dem Kommando von SS-Sturmbannführer Mühlenkamp stand zugeteilt

  Im Jahre 1943 wurde das Regiment Nordland rausgenommen und in eine neufirmierte Division übergeben. ( 11. SS. Freiwilligen Panzergrenadier Division 'Nordland'). Auch das Finnische Bataillon wurde nach einer Abschlussparade in Ruhpolding vor Gruppenführer Steiner und General Malmberg  nach Ablauf des deutsch-finnischen Vertrages nach 2 Jahren aus der Division genommen und wurden  in Hangö ihrer Heimat  groß empfangen. Von 1500 finnischen Waffenbrüdern, die auszogen sind 254 im Felde geblieben. Eine unvergessliche Zeit  ging damit zu Ende. Aber der Krieg ging für alle weiter!

Aufgefüllt wurde die Division mit einem estnischen Bataillon sowie mit  weiteren Dänen, Belgier und deutsche Rekruten.

Während des Sommers 1943 war die Division hauptsächlich mit Abwehrkämpfen beschäftigt.

In Tscherkassy wurde die Division mit SS-Oberführer Leon Degrelles Wallonie Brigade ähnlich wie in Stalingrad eingekesselt. Bei dem Ausbruch aus dem Kessel musste alle Panzer und sonstige schweren Waffen zurückgelassen werden. Von den 56000 Männer konnten  nur 35000 entkommen.

Die Überlebenden kamen nach Cholm zur Wiederbewaffnung., aber nur 4.000 Soldaten der Division kamen zurück zur Ostfront.

zur weiteren Ausbildung muß Wiking Anfang Juni 1944 zum Truppenübungsplatz Debica verlegen und wird somit Reserve der Herresgruppe Nordukraine unter Generalfeldmarschall Model.

Nachdem am 22. Juni der Gegner mit 207 Divisionen , 600 Panzern, 45000 Geschützen und 7000 Flugzeugen unverhofft bei der Heeresgruppe Mitte angreift, wird Wiking einige Tage später als Eingreifreserve in den Raum Sokal verlegt. Hier erwartet das OKW immer noch den Hauptstoß in Richtung Ostsee.

4 deutsche Panzerkorps warten hier auf den Feind während bei der Heeresgruppe Mitte nur 1 Panzerdivision zur Verfügung steht. Dem Russen ist ein großangelegtes Täuschungsmanöver gelungen. Erst am 13. Julie muß Wiking in den Raum der 2. Armee um Bialystock verlegen und gehört nunmehr zur Heeresgruppe Mitte. Am 17. Julie beginnen für Wiking die Gefechte aus der Bewegung. Der Weg nach westen muß sich die Division erst freikämpfen. Lesna-Abscnitt - Kaminice Litewski - Czeremcha - Stantslawow sind unvergeßliche Namen. Ende Juli stößt nun auch die SS_Totenkopf-division in den Abschnitt und kämpft Seite an Seite mit der Wiking.

 

 

 

Der Name ‚Wiking’ kam aufgrund der Skandinavischen Freiwilligen zustande.

 

Folgende 'Nichtdeutsche' Landser kämpften in der Wiking:

Regiment Westland: Bestand aus Niederländer und Flamen

Regiment Nordland: Bestand aus Norweger (294) und Dänen(216)

Finnisches Freiwilligen Bataillon: 1500 davon blieben 254 im Felde

Schweiz: über 800 Freiwillige

PZ Gren Btl ‚Narwa’: Estnische Freiwillige

SS-Sturmbrigade ‚Wallonie’: Bestand aus Wallonen  

 

Die Division Wiking kämpfte ausschließlich an der Ostfront! Die Ausländischen Landser hatte sich nur für den Kampf gegen den Bolschewismus verpflichtet.